Press Release – Internationale Historische Konferenz „Poland First to Fight“

Internationale historische Konferenz „Poland First to Fight“, D.C.
November 18-20, 2019, National Press Club, Washington, DC

Im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs findet zwischen dem 18. und 20. November 2019 im renommierten National Press Club in Washington die internationale historische Konferenz “Poland First to Fight” statt.

Polen wurde am 01.09.1939 durch Nazi-Deutschland und am 17.09.1939 durch Sowjetrussland  angegriffen. Die beiden Mächte haben im geheimen Protokoll zum Ribbentrop-Molotow-Pakt vom 23.08.1939 ihre Einflusszonen definiert und Zentral- und Osteuropa unter sich aufgeteilt. Der Pakt erleichterte dem Dritten Reich den Blitzkrieg gegen Polen und war zugleich eine Carte Blanche für Stalin, Polen vom Osten anzugreifen. Die Untätigkeit von Großbritannien und Frankreich nach dem Ausbruch des Krieges ebnete den Weg für einen globalen Konflikt. Großbritannien und Frankreich haben nämlich ihre Garantieerklärung Polen gegenüber im September 1939 gebrochen. Jene Garantie sollte Polen die Versicherung des Beistandes in jeglicher Form geben, sollte eine Situation auftreten, in der Polen zur militärischen Verteidigung seiner territorialen Unversehrtheit gezwungen wäre. Die Hilfe blieb jedoch aus und der Krieg entwickelte sich zu der größten Tragödie des polnischen Volkes in seiner 1000-jährigen Geschichte. Nach 6 Jahren Krieg waren 6 Millionen Polen tot, darunter 3 Millionen polnische Juden, und weitere 6 Millionen auf der Flucht oder im Exil. Das Land wurde zerstört und durch den erneuten Verrat der Alliierten im Februar 1945 in Yalta, wehrlos Stalin ausgeliefert. Über 40 Jahre Kommunismus folgten.

Die Konferenz “Poland First to Fight”, zu der renommierte Wissenschaftler, Filmemacher, und Schriftsteller aus Deutschland, Großbritannien, USA und Polen eingeladen wurden, wird den außergewöhnlichen Heldentum und Kampfwillen der Polen, aber auch die Tragödie des polnischen Volkes, den polnischen Untergrundstaat, den Warschauer Aufstand, das Zwangsarbeitssystem in Deutschland, welches 3 Millionen Polen ausgebeutet hat, den Generalplan Ost, die Deportationen nach Sibirien, das Katyn-Massaker und den Kampf der Polen an der Seite der Alliierten gegen das Dritte Reich zeigen.

Die Veranstaltung ist eine Bürgerinitiative der polnischen Diaspora in Zusammenarbeit mit polnischen Historikern. Vorsitzender des Programmkomitees ist Professor Marek Kornat vom Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Universität von Kardinal Wyszyński in Warschau. Die Zielgruppen sind neben Historikern, Archivaren und Museologen auch Journalisten, Politiker, Mitarbeiter der Bildungsabteilungen, Herausgeber und Vertreter der Filmindustrie.

Die Organisatoren laden herzlich zur Teilnahme an der Konferenz im National Press Club in Washington ein. In Zeiten von Fake News ist es enorm wichtig, die unverfälschte Geschichte des Zweiten Weltkrieges gemeinsam zu bewahren und die künftigen Generationen vor Konsequenzen des Hasses zu warnen.  

Details zur Konferenz sind auf der Internetseite www.iPoland.org zu finden.

Adresse Kontakt:
Coalition of Polish Americans
177 Broadway, Clark, NJ 07066
USA
Email: info@iPolandorg